Laptops mit der schlechtesten Reparierbarkeit, aufgezeigt durch Expertenanalyse

Der ausführliche Bericht einer Verbraucherschutzgruppe deckt auf, welche Top-Laptop-Marken über die am wenigsten reparierbaren Geräte verfügen, und unterstreicht die Bedeutung von Richtlinien zum Recht auf Reparatur.
Apple und Lenovo einige der am wenigsten reparierbaren Laptops auf dem Markt her. Der Bericht mit dem Titel „Failing the Fix (2026): Einstufung von Laptop- und Mobiltelefonunternehmen hinsichtlich der Reparaturfähigkeit ihrer Produkte“ analysierte die Reparaturfähigkeit der 10 neuesten Laptops und Telefone, die von großen Herstellern in Frankreich erhältlich sind.
Um die Reparaturfähigkeit von Laptops zu bewerten, verwendete PIRG den französischen Reparaturfähigkeitsindex, der Geräte anhand von Faktoren wie der physischen Leichtigkeit der Demontage und der Verfügbarkeit von Reparaturinformationen bewertet. Apple erhielt eine enttäuschende Note „C-minus“ für die Reparaturfähigkeit von Laptops, während Lenovo ebenfalls ganz unten landete.

Der Bericht unterstreicht die wachsende Bedeutung von Richtlinien zum Recht auf Reparatur, da Verbraucher zunehmend die Möglichkeit fordern, ihre Geräte reparieren zu lassen, anstatt sie ersetzen zu müssen. PIRG ist zusammen mit anderen Interessengruppen davon überzeugt, dass Hersteller die französischen Reparaturfähigkeitsanforderungen auf weltweit verkaufte Geräte und nicht nur in Frankreich anwenden sollten.
„Verbraucher erwarten im Allgemeinen, dass sich ein „Reparaturwert“ auf die physische Leichtigkeit der Demontage des Produkts bezieht“, heißt es in dem Bericht und erklärt, warum PIRG bei der Berechnung der Laptop-Bewertungen besonderen Wert auf diesen Faktor gelegt hat.

Zusätzlich zu den Laptop-Ergebnissen untersuchte der Bericht auch die Reparaturfähigkeit von Mobiltelefonen, wobei Apple erneut eine schlechte Note D-Minus erhielt. Dies unterstreicht den allgemeinen Trend, dass Hersteller Geräte entwickeln, die für Verbraucher immer schwieriger selbst zu reparieren oder zu unabhängigen Reparaturwerkstätten zu bringen sind.
Während die Forderung nach einer Gesetzgebung zum Recht auf Reparatur weiter an Fahrt gewinnt, dient der PIRG-Bericht als Weckruf für Verbraucher und politische Entscheidungsträger und unterstreicht die Notwendigkeit transparenterer und verbraucherfreundlicher Reparaturrichtlinien großer Technologieunternehmen.

Quelle: Ars Technica


