Live Nation stimmt Reformen im wegweisenden Kartellverfahren zu

Das Justizministerium und der Unterhaltungsriese Live Nation haben in einem Kartellverfahren eine Einigung erzielt und damit den Weg für umfassende Reformen in der Live-Event-Branche geebnet.
In einem bahnbrechenden Deal haben das US-Justizministerium und der Unterhaltungsgigant Live Nation eine Vergleichsvereinbarung getroffen, die die Live-Event-Branche in den Vereinigten Staaten neu gestalten wird. Der vorläufige Vergleich beendet einen hochkarätigen Kartellfall, der in Washington parteiübergreifende politische Unterstützung gefunden hatte.
Der Kern der Einigung erfordert, dass Live Nation eine Reihe strenger Richtlinien und Reformen einhält, die darauf abzielen, den Wettbewerb zu fördern und monopolistische Praktiken einzudämmen. Dazu gehört ein Verbot von Vergeltungsmaßnahmen gegen Veranstaltungsorte, die sich dafür entscheiden, mit konkurrierenden Ticketverkäufern zusammenzuarbeiten, sowie ein Verbot, ihre Werbedienstleistungen mit dem Ticketverkauf zu bündeln.
Die Vereinbarung, die noch der endgültigen Zustimmung eines Bundesrichters bedarf, stellt einen großen Sieg für die Kartellabteilung des Justizministeriums dar, die die ursprüngliche Klage im Jahr 2019 eingereicht hatte. Die Aufsichtsbehörden argumentierten, dass die Dominanz von Live Nation auf dem Live-Unterhaltungsmarkt den Wettbewerb unterdrückt und die Kosten für die Verbraucher in die Höhe treibt.
Quelle: The New York Times


