London School verwandelt überschwemmungsgefährdeten Spielplatz in ein Klimaparadies

Die St. John's-Grundschule in Barnet gestaltet ihren überfluteten Spielbereich in einen klimaangepassten Raum um, um Überschwemmungsprobleme zu lösen und gleichzeitig das Wohlbefinden der Schüler und die Möglichkeiten zum Lernen im Freien zu verbessern.
Als die Kinder der Grundschule der St. John's Church of England in Barnet im Norden Londons bei Regenwetter auf ihren Spielplatz schauten, sahen sie keinen einladenden Platz für Freizeitaktivitäten im Freien, sondern eher einen weitläufigen, unbenutzbaren Teich. Die schwerwiegenden Überschwemmungsprobleme, die den Spielplatz heimsuchten, führten dazu, dass das Spielen im Freien – ein entscheidender Teil der kindlichen Entwicklung und des geistigen Wohlbefindens – häufig abgesagt wurde, was dazu führte, dass das Personal die Schüler aus den Klassenzimmern und Fluren statt auf den Spielplatz selbst entlassen musste.
Die Situation war für die Schulgemeinschaft zunehmend unhaltbar geworden. Schulleiterin Maccie Dobbie erinnert sich an die herausfordernden Umstände, die zum Handeln führten: „Es wurde so schlimm, dass die Kinder nicht vom Spielplatz entlassen werden konnten. Wir mussten sie aus verschiedenen Teilen der Schule entlassen, oder die Eltern traten buchstäblich in Pfützen, um ihre Kinder aus dem Klassenzimmer zu heben.“ Dieses Szenario verdeutlichte nicht nur praktische Unannehmlichkeiten, sondern warf auch Bedenken hinsichtlich Gesundheit und Sicherheit sowie der Auswirkungen auf den Zugang der Schüler zu wichtiger Zeit im Freien und zu körperlicher Aktivität auf.
Die geografischen und geologischen Umstände des Standorts St. John's trugen erheblich zu den Entwässerungsproblemen bei. Da das Schulgelände in einem natürlichen Becken mit dichtem Lehmfundament unter der Oberfläche liegt, ist es besonders anfällig für Wasseransammlungen. Das Regenmanagement wurde nahezu unmöglich, da sich Niederschläge auf der bestehenden grauen Asphaltoberfläche ansammelten und Pfützen mit stehendem Wasser bildeten, die über längere Zeiträume bestehen blieben. Dies bedeutete, dass der Spielplatz selbst nach mäßigem Regen stunden- oder sogar tagelang unbenutzbar bleiben würde, was die Möglichkeiten der Kinder, im Freien zu spielen und sich zu bewegen, erheblich einschränkte.

