Schweres Erdbeben löst Tsunami-Warnung für Nordjapan aus

Ein Beben der Stärke 7,5 vor der Küste von Sanriku führt zu Evakuierungen, während die Behörden sich auf große Wellen in den Präfekturen Iwate, Aomori und Hokkaido einstellen
Ein starkes Erdbeben der Stärke 7,5 ereignete sich vor der Nordküste Japans und löste eine Tsunami-Warnung für die betroffenen Gebiete aus. Das Beben ereignete sich im Pazifischen Ozean in der Nähe der Sanriku-Region, einem Küstenabschnitt, der durch den gewaltigen Tsunami im Jahr 2011 verwüstet wurde, der auf ein schweres Erdbeben der Stärke 9,0 folgte.
Nach Angaben der Behörden werden die größten Wellen dieses jüngsten Tsunamis in den Präfekturen Iwate, Aomori und Hokkaido erwartet. Premierminister Sanae Takaichi sagte, die Regierung habe eine Notfall-Task Force eingerichtet und fordert die Bewohner in den betroffenen Gebieten auf, sich so schnell wie möglich in Sicherheit zu bringen.
{{IMAGE_PLACEHOLDER}}Die Japan Meteorological Agency meldete das Beben zunächst mit einer Stärke von 7,2, hat diese inzwischen jedoch auf 7,5 korrigiert. Prognosen zufolge sind Tsunamiwellen mit einer Höhe von bis zu 3 Metern (10 Fuß) möglich. Die Behörden beobachten die Situation genau und haben Warnungen für die Region herausgegeben.
In Japan, das am Pazifik liegt, kommt es häufig zu Erdbeben
Quelle: The Guardian


