Massiver Stromausfall in Berlin löst bundesweite Ermittlungen gegen Extremisten aus

Deutsche Behörden starten umfangreiche Razzien wegen eines mutmaßlichen Brandanschlags auf das Berliner Stromnetz, bei dem Tausende Menschen betroffen sind. Verdacht auf Verbindungen zu linksextremistischen Netzwerken wird untersucht.
Berlin, Deutschland – Im Rahmen einer umfassenden Untersuchung eines verheerenden Angriffs auf das Berliner Stromnetz haben deutsche Behörden landesweite Razzien gegen mutmaßliche linksextremistische Netzwerke eingeleitet. Die Untersuchung erfolgt sechs Monate nach einem mutmaßlichen Brandvorfall, bei dem Tausende Einwohner tagelang ohne Strom waren.
Der erste Vorfall ereignete sich im Oktober 2022, als in einem großen Umspannwerk im Herzen der deutschen Hauptstadt ein Feuer ausbrach. Das Feuer verursachte großflächige Stromausfälle in weiten Teilen der Stadt, von denen schätzungsweise 30.000 Haushalte und Unternehmen betroffen waren.
Die Ermittler stellten schnell fest, dass das Feuer absichtlich gelegt wurde, und leiteten eine komplexe und weitreichende Untersuchung ein. Die Bundesanwaltschaft hat nun bekannt gegeben, dass die Ermittlungen mögliche Verbindungen zwischen dem Anschlag und im Raum Berlin operierenden linksextremistischen Gruppen aufgedeckt haben.
Quelle: Deutsche Welle


