Leiter der medizinischen Hochschule wegen Sicherheitsverstoß suspendiert

Dr. Sharmila Chandran wird als gewählte Präsidentin des Royal Australasian College of Physicians suspendiert und sieht sich mit Vorwürfen von Gesundheits- und Sicherheitsverstößen seitens der Aufsichtsbehörden konfrontiert.
In einer der renommiertesten medizinischen Einrichtungen Australiens hat ein bedeutender Führungswechsel stattgefunden, da die Regulierungsbehörden ernsthafte Compliance-Bedenken angehen. Die Australian Charities and Not-for-Profits Commission (ACNC) hat die formelle Entscheidung getroffen, Dr. Sharmila Chandran von ihrer Position als verantwortliche Person am Royal Australasian College of Physicians zu suspendieren. Die Suspendierung gilt bis zum 20. September. Diese Aktion markiert einen entscheidenden Moment für die historische medizinische Organisation, die seit Generationen als Eckpfeiler der medizinischen Ausbildung und beruflichen Entwicklung in der gesamten australasiatischen Region dient.
Die Aussetzung geht auf Vorwürfe zurück, dass Dr. Chandran gegen eine Richtlinie von SafeWork NSW, der staatlichen Aufsichtsbehörde für Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz, verstoßen hat. Laut der am Montag veröffentlichten formellen Vollstreckungsmitteilung stellte die ACNC fest, dass Gründe dafür vorlagen, diese Maßnahme gegen den designierten Präsidenten der eingetragenen Wohltätigkeitsorganisation zu ergreifen. Das Royal Australasian College of Physicians, das als eingetragene Wohltätigkeitsorganisation tätig ist, unterliegt der Aufsicht sowohl des ACNC als auch der staatlichen Arbeitssicherheitsbehörden und schafft so einen vielschichtigen Regulierungsrahmen, den alle Führungskräfte sorgfältig steuern müssen.
SafeWork NSW hatte der Hochschule zuvor eine Anweisung bezüglich spezifischer Gesundheits- und Sicherheitsverpflichtungen am Arbeitsplatz erteilt. Die Art des mutmaßlichen Verstoßes lässt auf potenzielle Sicherheitsbedenken am Arbeitsplatz schließen, die ein Eingreifen der staatlichen Aufsichtsbehörde rechtfertigen. Solche Anweisungen werden in der Regel erlassen, nachdem Untersuchungen Risiken für das Wohlbefinden der Mitarbeiter oder Verstöße gegen die Vorschriften aufgedeckt haben, die die Arbeitnehmer gefährden oder die Sorgfaltspflichten der Organisation gemäß der australischen Gesundheits- und Sicherheitsgesetzgebung gefährden könnten.


