Millionen verloren: Wie ICE zerstörte Städte in ganz Amerika überfällt

Die NPR-Analyse zeigt die enorme finanzielle Belastung der örtlichen Gemeinden durch ICE-Einsätze, mit Überstundenkosten der Polizei und Geschäftsverlusten in Millionenhöhe.
Eine eingehende NPR-Untersuchung hat die erhebliche finanzielle Belastung aufgedeckt, die die Razzien der Einwanderungs- und Zollbehörde (ICE) Städten in den gesamten Vereinigten Staaten auferlegt haben. Lokale Führungskräfte, die für den Bericht befragt wurden, beschreiben, wie bereits angeschlagene Polizeibehörden gezwungen waren, Millionen an Überstundenrechnungen anzuhäufen, um auf das durch die ICE-Einsätze verursachte Chaos zu reagieren, während Unternehmen in den betroffenen Gebieten in den schlimmsten Phasen der ICE-Aktivitäten Verluste in Höhe von mehreren Millionen Dollar erlitten.
Der Bericht hebt die weitreichenden Auswirkungen der aggressiven Durchsetzungstaktiken der ICE hervor, die Gemeinden gestört, lokale Ressourcen belastet und Städten, die sich solche Störungen kaum leisten können, erheblichen wirtschaftlichen Schaden zugefügt haben. Kommunalpolitiker müssen sich mit den Folgen auseinandersetzen und sind gezwungen, knappe Gelder von kritischen öffentlichen Diensten abzuzweigen, um die Kosten für die Reaktion auf ICE-Maßnahmen zu decken.
{{IMAGE_PLACEHOLDER}}In einem besonders ungeheuerlichen Beispiel berichteten Beamte in New Bedford, Massachusetts, dass eine einzige ICE-Razzia im Jahr 2007 zu geschätzten Verlusten von 3,5 Millionen US-Dollar für örtliche Unternehmen führte, da sich verängstigte Einwanderer und ihre Familien zusammenzogen und öffentliche Plätze mieden. Der Polizeibehörde entstanden außerdem 750.000 US-Dollar an Überstundenkosten, um das Chaos und die Unruhen in der Folgezeit zu bewältigen.
Ähnliche Ereignisse ereigneten sich in Städten im ganzen Land, wo lokale Regierungen gezwungen waren, knappe Ressourcen abzuzweigen, um die Folgen des ICE-Betriebs zu bewältigen. Beamte von San Francisco schätzten, dass eine Razzia im Jahr 2013 der Stadt wirtschaftliche Verluste in Höhe von 8,3 Millionen US-Dollar gekostet hat, während Austin, Texas nach einer ICE-Räumung im Jahr 2017 Verluste in Höhe von 4,2 Millionen US-Dollar meldete.
{{IMAGE_PLACEHOLDER}}Die Ergebnisse unterstreichen die umfassenderen gesellschaftlichen Kosten der aggressiven Einwanderungspolitik der Trump-Regierung, die den lokalen Gemeinschaften erhebliche Belastungen auferlegt hat. Angesichts angespannter Budgets und begrenzter Ressourcen hatten viele Städte Schwierigkeiten, den Schlag abzufedern, was zu schwierigen Kompromissen und schwierigen Entscheidungen über die Zuweisung knapper Mittel führte.
Während die Debatte über die Einwanderungspolitik weiter tobt, erinnert die NPR-Analyse deutlich an die realen Konsequenzen, die sich in Städten und Gemeinden in ganz Amerika abspielen. Lokale Führungskräfte müssen die Scherben zusammentragen und sich mit den Folgen der bundesstaatlichen Durchsetzungsmaßnahmen auseinandersetzen, die ihre Gemeinden gestört und ihre Kassen geleert haben.
Quelle: NPR


