Obama führt den Kampf für faire Kongresskarten in Virginia an

Der frühere Präsident Obama schließt sich Virginias Wahlkampf an und unterstützt ein Referendum, um die Kongressbezirke des Staates neu zu bestimmen und den Demokraten mehr Sitze im Repräsentantenhaus zu geben.
Barack Obama, der ehemalige US-Präsident, ist zu einer zentralen Figur im anhaltenden Kampf Virginias um Gerrymandering geworden – die umstrittene Praxis, Wahlbezirke neu zu ordnen, um eine politische Partei einer anderen vorzuziehen. Während sich der Staat darauf vorbereitet, über ein Referendum abzustimmen, das seine Kongresswahl verändern könnte, hat Obama sein ganzes Gewicht hinter die Bemühungen geworfen, mit demokratischen Kandidaten Wahlkampf geführt und sich für einen gerechteren Neuverteilungsprozess eingesetzt.
Das Thema Gerrymandering ist in Virginia seit langem umstritten, wobei sowohl Republikanern als auch Demokraten vorgeworfen wird, Bezirksgrenzen zu ihrem Vorteil manipuliert zu haben. In der Vergangenheit wurde die Kongresswahl des Bundesstaates dafür kritisiert, dass sie die Stimmrechte bestimmter Gemeinschaften, insbesondere ethnischer Minderheiten, verwässert und das Machtgleichgewicht im US-Repräsentantenhaus verzerrt.
Jetzt, da ein landesweites Referendum über den Stimmzettel stattfindet, haben die Bürger Virginias die Möglichkeit, über die Zukunft ihrer Kongressbezirke mitzuwirken. Obama war ein lautstarker Befürworter dieser Bemühungen und argumentierte, dass es von entscheidender Bedeutung sei, sicherzustellen, dass die Wahlbezirke des Bundesstaats auf eine Weise ausgewählt werden, die wirklich den Willen der Wähler widerspiegelt.
Quelle: The New York Times


