Terrorgruppen im Ausland gruppieren sich neu: Schürt der Iran-Krieg die Gefahr für die USA?

Experten analysieren die jüngsten US-Angriffe und untersuchen, ob der Iran-Konflikt zu einer zunehmenden inländischen Bedrohung durch neu gruppierte Terrororganisationen beiträgt.
Während der Krieg im Iran andauert, beobachten US-Beamte genau einen besorgniserregenden Trend – die Neugruppierung ausländischer Terrororganisationen und eine mögliche Zunahme inländischer Bedrohungen. Ermittler untersuchen sorgfältig mehrere aktuelle Vorfälle gezielter Angriffe innerhalb des Landes und suchen nach möglichen Verbindungen zum anhaltenden Konflikt im Nahen Osten.
Bedrohungen im Inland nehmen zu
In den letzten Monaten gab es mindestens drei bemerkenswerte Vorfälle oder geplante Angriffe innerhalb der USA, die Alarm ausgelöst haben. Im Januar wurde ein Mann mit mutmaßlichen Verbindungen zu einer vom Iran unterstützten Milizgruppe verhaftet, weil er einen Bombenanschlag auf ein Amazon-Rechenzentrum in Virginia geplant hatte. Nur wenige Wochen später kamen bei einer Schießerei in einer FedEx-Einrichtung in Indianapolis mehrere Menschen ums Leben. Die Behörden untersuchen mögliche extremistische Motive. Und im März eröffnete ein Schütze das Feuer auf einen Supermarkt in Boulder, Colorado, und tötete zehn Menschen bei einem Angriff, den Beamte als gezielt bezeichneten.
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Während die Motive hinter diesen Vorfällen noch ermittelt werden, warnen Experten, dass der Krieg im Iran zu einem Wiederaufleben terroristischer Aktivitäten und inländischer Radikalisierung beitragen könnte.
Quelle: NPR


