Palästinas Mandela wird in israelischen Gefängnissen zunehmend misshandelt

Der inhaftierte Palästinenserführer Marwan Barghouti, oft als „Palästinas Mandela“ bezeichnet, ist in unmittelbarer Gefahr, da er kürzlich drei Angriffen von Gefängniswärtern in israelischen Gefängnissen ausgesetzt war.
Marwan Barghouti, der angesehene palästinensische Führer, der eine lebenslange Haftstrafe in israelischen Gefängnissen verbüßt, ist laut seinem Anwalt mit einer eskalierenden Tendenz von Misshandlungen und Angriffen durch Gefängniswärter konfrontiert. Der 66-Jährige, der oft als „Palästinas Nelson Mandela bezeichnet wird, erlitt in den letzten drei Wochen drei Übergriffe, darunter einen Vorfall letzten Monat, bei dem Wachen Berichten zufolge einen Hund auf ihn hetzten.
Barghouti ist eine einigende Figur unter den oft verfeindeten palästinensischen Fraktionen und genießt in den besetzten Gebieten breite Unterstützung in der Bevölkerung. Vor seiner Inhaftierung hatte er direkt mit israelischen Beamten gesprochen und sich lange für eine Zwei-Staaten-Lösung des israelisch-palästinensischen Konflikts eingesetzt. Seine anhaltenden Misshandlungen in israelischem Gewahrsam haben international Besorgnis und Verurteilung ausgelöst.
Quelle: The Guardian


