Papua-Neuguinea startet inmitten von Stammesunruhen ein Amnestieprogramm für Schusswaffen

Papua-Neuguinea bietet seinen Bürgern Geldanreize für die Abgabe illegaler Schusswaffen, während die Regierung die eskalierende Gewalt und Stammeskonflikte in der Hochlandregion bekämpft.
Um dem wachsenden Problem illegaler Schusswaffen und der eskalierenden Stammesgewalt in der Hochlandregion entgegenzuwirken, hat die Regierung von Papua-Neuguinea ein landesweites Waffenamnestie- und Rückkaufprogramm gestartet. Ziel dieser Initiative unter der Leitung des Polizeiministers Sir John Pundari des Landes ist es, Zehntausende Waffen aus dem Verkehr zu ziehen und den Bewohnern die Möglichkeit zu geben, ihre illegalen Schusswaffen sicher abzugeben.
Die Amnestiefrist, die am 27. Februar begann, läuft bis Ende August und bietet den Bürgern die Möglichkeit, ihre illegalen Schusswaffen ohne Angst vor Strafverfolgung abzugeben. Die Regierung hat zugesagt, denjenigen, die an dem Programm teilnehmen, Bargeldanreize zu gewähren, und erkennt damit die Notwendigkeit an, der Öffentlichkeit einen Anreiz zu geben, sich von ihren Waffen zu trennen.
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Premierminister James Marape hat die Dringlichkeit dieser Initiative betont und erklärt, dass die Verbreitung illegaler Waffen zugenommen habe
Quelle: The Guardian


