Nach gemeldeter Bombendrohung wird gegen den Bruder des Papstes ermittelt

Angesichts der anhaltenden Spannungen zwischen dem Vatikan und der US-Regierung wegen des Iran-Konflikts untersuchen Beamte eine Bombendrohung im Haus des Bruders von Papst Franziskus.
Die Behörden untersuchen eine gemeldete Bombendrohung im Haus des Bruders von Papst Franziskus in Deutschland, was zu den wachsenden Spannungen zwischen dem Vatikan und der US-Regierung nach dem Iran-Konflikt führt.
Der Vorfall ereignete sich in der Residenz von Georg Ratzinger, dem älteren Bruder des ehemaligen Papstes Benedikt XVI., in der Stadt Regensburg. Die örtliche Polizei bestätigte, dass sie einen Anruf wegen eines potenziellen Sprengsatzes an der Adresse erhalten hatte, was zu einer sofortigen Reaktion und einer Durchsuchung des Grundstücks führte.
Obwohl letztendlich kein Sprengstoff gefunden wurde, hat die Bedrohung die Besorgnis über die Sicherheit der Familienangehörigen des Papstes verstärkt, nachdem der Vatikan den Umgang der Trump-Regierung mit der Iran-Situation kritisiert hatte. Der anhaltende Streit zwischen den beiden Weltmächten hat zu einer Verschlechterung der Beziehungen geführt, wobei der Papst selbst den US-Drohnenangriff verurteilte, bei dem der iranische General Qassem Soleimani getötet wurde.
Quelle: The New York Times


