Salvadorianischer Führer verabschiedet umstrittene Reformen der Jugendgerichtsbarkeit

Der salvadorianische Präsident Nayib Bukele unterzeichnet Reformen, die lebenslange Haftstrafen für Kinder ab 12 Jahren wegen schwerer Verbrechen wie Mord, Vergewaltigung und Bandenmitgliedschaft ermöglichen.
Der salvadorianische Präsident Nayib Bukele hat eine Reihe umstrittener Reformen unterzeichnet, die lebenslange Haftstrafen für Personen ab 12 Jahren vorsehen, die wegen schwerer Verbrechen wie Mord, Femizid, Vergewaltigung und Bandenmitgliedschaft verurteilt wurden. Die neuen Maßnahmen, die heftige Kritik von Menschenrechtsgruppen hervorgerufen haben, sind Teil von Bukeles umfassenderem Vorgehen gegen Kriminalität und Bandenaktivitäten in dem zentralamerikanischen Land.
Im Rahmen der Reformen, die Bukele am Freitag in Kraft gesetzt hat, drohen denjenigen, die der genannten Straftaten für schuldig befunden wurden, unabhängig von ihrem Alter zum Tatzeitpunkt lebenslange Haft. Zuvor lag das Mindestalter für solche Strafen bei 18 Jahren. Die Änderungen haben Empörung unter Kinderschützern und Rechtsexperten ausgelöst, die argumentieren, dass sie gegen internationale Standards für Jugendstrafrecht und Kinderrechte verstoßen.
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Quelle: NPR

