
Der regierende schiitische Block im Irak steht unter Druck, einen neuen Premierminister zu wählen, da die USA und der Iran die internen Spaltungen innerhalb des Blocks genau beobachten.
Der irakische schiitische Parlamentsblock befindet sich in einem Wettlauf um die Wahl eines neuen Premierministers, wobei sowohl die Vereinigten Staaten als auch der Iran das Verfahren genau beobachten. Der Besuch von Ismail Qaani, dem Kommandeur der iranischen Quds-Truppe, in Bagdad auf Wunsch des derzeitigen Premierministers Mohammed Shia' al-Sudani unterstreicht, wie hoch auf dem Spiel dieser politische Übergang steht.
Der schiitische Block, der die Mehrheit im irakischen Parlament hält, kämpft mit internen Spaltungen, während er versucht, einen Kandidaten zu finden, der sich in der komplexen geopolitischen Landschaft zurechtfinden und die drängenden Herausforderungen des Landes bewältigen kann. Der neue Premierminister muss die konkurrierenden Interessen der Nachbarn des Irak ausbalancieren und das heikle Verhältnis zwischen der Zentralregierung und der autonomen kurdischen Region regeln.
{{IMAGE_PLACEHOLDER}}Quelle: Al Jazeera