Südkoreas Revolution der erneuerbaren Energien: Nutzung der Iran-Krise für Solarenergie

Südkorea nutzt die Energiekrise im Nahen Osten als Chance, seine Solarindustrie zu transformieren und eine landesweite Revolution im Bereich der erneuerbaren Energien voranzutreiben, wobei innovative Gemeinschaftsprojekte den Weg weisen.
Während sich die globale Energielandschaft weiter verändert, ist Südkorea bereit, die Führung in Richtung einer erneuerbaren Zukunft zu übernehmen. Die sich ausbreitende Krise im Nahen Osten hat den ehrgeizigen Plänen des Landes, seine Solarindustrie umzugestalten und eine landesweite Erneuerbare-Energien-Revolution anzustoßen, ein neues Gefühl der politischen Dringlichkeit verliehen und die Mittel erhöht. Im Bauerndorf Guyang-ri, etwa 90 Minuten südöstlich von Seoul, profitiert die Gemeinde bereits von diesem Wandel. Die Ein-Megawatt-Solaranlage des Dorfes erwirtschaftet jeden Monat einen Nettogewinn von rund 10 Millionen Won (6.800 US-Dollar), der zur Finanzierung der gemeinschaftlichen kostenlosen Mittagessen für die 70 Haushalte an sechs Tagen in der Woche verwendet wird.
Jeon Joo-young, der Dorfvorsteher, erklärt, wie dies die Gemeinschaft näher zusammengebracht hat:

