Straße von Hormus: Irans gewaltige Abschreckung gegen Aggression
Laut einem Experten der Tufts University hat der Iran seine Kontrolle über die strategische Straße von Hormus als starkes Abschreckungsmittel genutzt, ohne dass dafür Atomwaffen erforderlich wären.
In einer überraschenden Enthüllung hat Donald Heflin, ein Senior Fellow an der Tufts University, behauptet, dass Iran gelernt hat, dass die Straße von Hormus sein stärkstes Abschreckungsmittel ist und die Notwendigkeit von Atomwaffen zunichte macht. Diese strategische Wasserstraße, die der Iran teilweise kontrolliert, ist zu einem entscheidenden Verhandlungselement in der geopolitischen Strategie des Landes geworden.
Heflins Analyse befasst sich mit dem kalkulierten Ansatz Irans, seinen geografischen Vorteil zu nutzen. Die Straße von Hormus, eine schmale Passage, die den Persischen Golf mit dem Golf von Oman verbindet, ist eine wichtige globale Handelsroute, durch die täglich schätzungsweise 21 Millionen Barrel Öl fließen. Irans Fähigkeit, den Zugang zu diesem lebenswichtigen Engpass zu stören oder einzuschränken hat sich als gewaltige Abschreckung erwiesen und die Notwendigkeit für Teheran verringert, Atomwaffen als Mittel zur Selbstverteidigung einzusetzen.
{{IMAGE_PLACEHOLDER}}Quelle: Al Jazeera


