Supertaifun Sinlaku trifft mit verheerender Wucht auf die Nördlichen Marianen

Die Bewohner von Tinian, Saipan und Guam bereiten sich auf die Auswirkungen des „extrem gefährlichen“ Supertaifuns Sinlaku vor, da der starke Sturm mit zerstörerischen Winden und starken Regenfällen auf Land trifft.
Während sich die Nördlichen Marianen und Guam auf die Auswirkungen des Supertaifuns Sinlaku vorbereiten, bereiten sich die Bewohner auf ein katastrophales Ereignis vor, das die Region verändern könnte. Der starke Sturm, der von Wettervorhersagern als extrem gefährliches System eingestuft wurde, wird voraussichtlich am Dienstagabend auf Tinian und Saipan treffen und eine Flut von zerstörerischen Winden, starken Regenfällen und möglicherweise großflächigen Schäden mit sich bringen.
Die Behörden in den betroffenen Gebieten haben Zehntausende Menschen aufgefordert, Schutz zu suchen, da die Intensität und Größe des Sturms eine erhebliche Bedrohung für die Region darstellen. Sinlaku, das bereits für mehrere Todesfälle auf den Philippinen verantwortlich war, weist maximale Dauerwinde mit einer Geschwindigkeit von bis zu 250 Meilen pro Stunde auf, was ihn zu einem Hurrikan der Kategorie 4 auf der Saffir-Simpson-Skala macht.
Die Nördlichen Marianen, zu denen die Inseln Tinian, Saipan und Rota gehören, sind besonders anfällig für die Auswirkungen des Sturms. Auf diesen Inseln leben rund 55.000 Menschen, von denen viele in tief gelegenen Küstengebieten leben, die von Überschwemmungen und Sturmfluten bedroht sind. Guam, ein US-Territorium südlich der Nördlichen Marianen, steht ebenfalls unter höchster Alarmbereitschaft, da der Sturm voraussichtlich auch erhebliche Auswirkungen auf die Insel haben wird.
Wettervorhersager haben gewarnt, dass es sich bei Sinlaku um ein System handelt, das sich sich rasch intensiviert und das Potenzial hat, sich vor der Landung noch weiter zu verstärken. Aufgrund der großen Größe und der starken Winde des Sturms wird erwartet, dass er gefährliche Sturmfluten und zerstörerische Wellen auslöst, die erheblichen Schaden an den Küstengemeinden anrichten könnten.
Zur Vorbereitung auf den Sturm haben die Behörden auf den Nördlichen Marianen und in Guam ihre Notfallpläne aktiviert. Die Nationalgarde und andere Behörden sind in höchster Alarmbereitschaft, um nach dem Sturm bei Such- und Rettungsaktionen zu helfen, Unterkünfte bereitzustellen und Hilfsmaßnahmen zu koordinieren.
Bewohner in den betroffenen Gebieten wurden angewiesen, ihre Häuser zu sichern, sich mit Notvorräten einzudecken und bei Bedarf zur Evakuierung bereit zu sein. Die Beeinträchtigung kritischer Infrastruktur wie Strom, Wasser und Kommunikation wird voraussichtlich erheblich sein und es kann Tage oder sogar Wochen dauern, bis sich die Region von der Verwüstung durch den Supertaifun Sinlaku erholt.
Während der Sturm weiter auf die Nördlichen Marianen und Guam zusteuert, beobachten Wettervorhersager seine Entwicklung genau und fordern die Bewohner auf, alle Warnungen und Anweisungen der örtlichen Behörden zu beachten. Die kommenden Stunden und Tage werden von entscheidender Bedeutung sein, um das volle Ausmaß des Schadens und den Umfang der humanitären Hilfe zu bestimmen, die zur Unterstützung der betroffenen Gemeinden erforderlich ist.
Quelle: The New York Times


