Tech-Giganten werden beschuldigt, sich dem australischen Social-Media-Verbot für Minderjährige widersetzt zu haben

Die Untersuchung wurde eingeleitet, da eine Umfrage ergab, dass fast 70 % der unter 16-Jährigen trotz bahnbrechender Gesetzgebung immer noch Konten auf Instagram, Snapchat und TikTok haben.
Die australische Regierung hat eine Untersuchung gegen große Technologieunternehmen eingeleitet, darunter Meta, TikTok und Google, weil sie angeblich das neue Gesetz des Landes missachtet haben, das Minderjährigen die Nutzung von Social-Media-Plattformen verbietet. Eine kürzlich durchgeführte Umfrage ergab, dass eine beträchtliche Anzahl von Kindern in Australien trotz der neuen Gesetzgebung weiterhin Konten bei beliebten Apps wie Instagram, Snapchat und TikTok unterhalten.
Die Umfrage, bei der 900 australische Eltern befragt wurden, ergab, dass etwa ein Drittel (31 %) der Kinder nach Inkrafttreten des Verbots noch über ein oder mehrere Social-Media-Konten verfügten, verglichen mit 49 % vor Inkrafttreten der neuen Gesetze. Dies deutet darauf hin, dass es fast 70 % der unter 16-Jährigen mit bereits bestehenden Konten gelungen ist, den Zugriff auf diese Plattformen aufrechtzuerhalten, was Bedenken hinsichtlich der Einhaltung der wegweisenden Gesetzgebung durch die Technologiegiganten aufkommen lässt.
Das Australian Online Safety Office hat seine Besorgnis über diese Ergebnisse zum Ausdruck gebracht und darauf hingewiesen, dass die Regierung nun gegen die Technologieunternehmen ermittelt, um festzustellen, ob sie tatsächlich gegen das Social-Media-Verbot verstoßen haben. Die Untersuchung soll Aufschluss darüber geben, inwieweit diese Unternehmen die notwendigen Schritte unternommen haben, um die neuen Vorschriften durchzusetzen und Minderjährige vor den potenziellen Schäden im Zusammenhang mit der Nutzung sozialer Medien zu schützen.


