Tragischer Landwirtschaftsunfall: Israel gibt Artillerieangriff zu, nicht Hisbollah

Israel gibt zu, dass seine eigene Artillerie den Tod eines Bauern nahe der libanesischen Grenze verursacht hat, und widerspricht damit den ursprünglichen Behauptungen über einen Raketenangriff der Hisbollah. Der tragische Vorfall verdeutlicht die komplexen regionalen Spannungen.
Israel hat zugegeben, dass seine eigene Artillerie und nicht eine Hisbollah-Rakete letzte Woche für den Tod eines Bauerns nahe der libanesischen Grenze verantwortlich war. Das Eingeständnis erfolgte, nachdem ersten Berichten zufolge der Bauer Ofer Moskovitz durch einen Raketenangriff der Hisbollah getötet wurde.
Moskovitz, 60, wurde getötet, als er sich um seine Avocado-Farm im Norden Israels kümmerte, nur wenige hundert Meter von der libanesischen Grenze entfernt. Israelische Beamte hatten den Vorfall zunächst einer Rakete der Hisbollah zugeschrieben, was die Spannungen in der Region verschärfte. Allerdings hat eine militärische Untersuchung nun ergeben, dass israelisches Artilleriefeuer die eigentliche Todesursache für Moskovitz war.
{{IMAGE_PLACEHOLDER}}Quelle: The New York Times


