Trump-Administrator sieht Antifa und extreme Linke als terroristische Bedrohung an

Die Trump-Regierung drängt die Verbündeten der USA, gegen „Antifa und linksradikalen Terrorismus“ vorzugehen, während die Unruhen im Inland anhalten. Experten warnen vor einer möglichen Übertreibung, da sich der Fokus vom Rechtsextremismus verschiebt.
Die Trump-Regierung drängt US-Verbündete dazu, Antifa- und Linksaktivisten als potenzielle terroristische Bedrohung aggressiver ins Visier zu nehmen, auch wenn im ganzen Land weiterhin inländische Unruhen und Rassengerechtigkeitsproteste bestehen.
Ein Beamter des Außenministeriums nannte kürzlich Zusammenstöße zwischen Polizei und linken Demonstranten in Mailand, Italien als Beispiel für die Art von Gewalt, die westliche Regierungen bekämpfen müssen. Der Beamte argumentierte, dass Antifa und linksextremer Terrorismus eine wachsende Bedrohung darstellten, die zugunsten des Rechtsextremismus
übersehen wurde {{IMAGE_PLACEHOLDER}}Experten warnen jedoch davor, dass die Konzentration der Regierung auf gruppierte Gruppen der extremen Linken das Risiko einer Übertreibung birgt und von der ernsthafteren Bedrohung durch weiße nationalistische und Milizen-nahe Gewalt ablenkt. Sie argumentieren, dass Sachschäden und Konfrontationen mit der Polizei zwar besorgniserregend seien, die Einstufung von Antifa als Terrororganisation jedoch die freie Meinungsäußerung und bürgerliche Freiheiten verletzen könnte.
Der Vorstoß zur Bekämpfung des Linksextremismus kommt zu einer Zeit, in der die Trump-Regierung kritisiert wurde, weil sie die Bedrohung durch rechte Gewalt herunterspielte. Kritiker sagen, der Präsident habe weiße supremacistische Gruppen nur langsam verurteilt und Spaltungen geschürt, die bürgerliche Unruhen angeheizt hätten.
{{IMAGE_PLACEHOLDER}}Trotzdem sind Verwaltungsbeamte weiterhin beharrlich davon überzeugt, dass Antifa und Linksextremismus größere Aufmerksamkeit und Ressourcen von US-Verbündeten erfordern. Sie argumentieren, dass linke Gewalt durch den Fokus auf rechte Bedrohungen überschattet wurde und dass inländischer Terrorismus aus allen ideologischen Quellen aggressiv bekämpft werden muss.
Die Debatte über die relative Bedrohung durch Links- und Rechtsextremismus polarisiert weiterhin die US-Politik und die nationale Sicherheitspolitik. Da unruhen und rassistische Spannungen anhalten, wird der Vorstoß der Trump-Regierung zur Bekämpfung von Antifa und linksradikalem Aktivismus wahrscheinlich kontrovers bleiben.
{{IMAGE_PLACEHOLDER}}Quelle: The New York Times


