Trump deutet nach dem Iran-Konflikt einen NATO-Abzug an

Die Spannungen eskalieren, als die Trump-Regierung andeutet, dass die USA nach Zusammenstößen mit europäischen Verbündeten im Iran-Krieg aus der NATO austreten könnten.
Washington – Die Trump-Regierung hat signalisiert, dass sie möglicherweise einen Rückzug der Vereinigten Staaten aus der NATO, dem langjährigen transatlantischen Militärbündnis, in Betracht zieht, nachdem es anhaltende Streitigkeiten mit europäischen Partnern über deren Beiträge zum Krieg gegen den Iran gibt.
In den letzten Wochen hat Präsident Trump wiederholt gegen die NATO-Verbündeten vorgegangen und ihnen vorgeworfen, sie würden nicht genug tun, um den US-geführten Militäreinsatz im Nahen Osten zu unterstützen. Trotz des Drucks aus Washington haben europäische Nationen es abgelehnt, eine nennenswerte Anzahl von Bodentruppen in den Konflikt zu entsenden, und berufen sich dabei auf den öffentlichen Widerstand und auf Bedenken hinsichtlich einer Ausweitung der Missionen.
Jetzt haben hochrangige Regierungsbeamte angedeutet, dass der Präsident den drastischen Schritt unternehmen könnte, die USA ganz aus der NATO auszuziehen, wenn die europäischen Verbündeten ihre militärischen Verpflichtungen nicht wesentlich erhöhen. Der Schritt würde Jahrzehnte der transatlantischen Sicherheitszusammenarbeit auf den Kopf stellen und Schockwellen durch die globale geopolitische Ordnung senden.
Quelle: Al Jazeera


