US-Einwanderungsgerichte stehen vor Personalkrise: Weniger Richter, wachsender Rückstand

Das US-amerikanische Einwanderungsgerichtssystem hat mit einem Viertel weniger Richtern als vor einem Jahr zu kämpfen, was zu einer geschwächten Arbeitsmoral des Personals und einem Scheitern ordnungsgemäßer Verfahren beiträgt.
Das US-amerikanische Einwanderungsgerichtssystem steht vor einer Personalkrise, da im Vergleich zum Vorjahr ein Viertel weniger Einwanderungsrichter im Amt sind. Dieser Personalverlust hat dazu beigetragen, dass immer mehr Rückstände bei den Verfahren anfallen und das ordnungsgemäße Verfahren innerhalb des bereits angespannten Systems ins Stocken gerät.
Nach Angaben des Executive Office for Immigration Review (EOIR), der Behörde, die die Einwanderungsgerichte des Landes überwacht, gibt es derzeit landesweit rund 400 Einwanderungsrichter, im Vergleich zu etwa 520 vor einem Jahr. Dieser Personalabbau hat die seit langem bestehenden Probleme des Einwanderungsgerichtssystems verschärft, darunter massive Fallstaus und zunehmende Verzögerungen bei Anhörungen und Entscheidungen.
Quelle: NPR


