Großbritannien fordert sofortigen Waffenstillstand in der Südsudan-Krise

Der stellvertretende Ständige Vertreter des Vereinigten Königreichs bei den Vereinten Nationen fordert ein sofortiges Ende der Feindseligkeiten im Südsudan und betont die Notwendigkeit eines politischen Dialogs aller Parteien zur Lösung der anhaltenden Krise.
Südsudan, der jüngste Staat der Welt, ist seit 2013 in einen verheerenden Bürgerkrieg verwickelt. Der von ethnischen Spannungen und politischen Machtkämpfen geprägte Konflikt hat Tausende von Menschenleben gefordert und Millionen vertrieben. In einer aktuellen Erklärung vor dem UN-Sicherheitsrat forderte der stellvertretende Ständige Vertreter des Vereinigten Königreichs, Botschafter Archie Young, eine sofortige Einstellung der Feindseligkeiten als einzig gangbare Lösung für die aktuelle Krise.
Botschafter Young betonte in seiner Rede vor dem Rat die dringende Notwendigkeit, dass alle am Konflikt beteiligten Parteien einen sinnvollen politischen Dialog führen, um die anhaltende Krise zu lösen. Er betonte, dass die Einstellung der Feindseligkeiten der entscheidende erste Schritt zur Erreichung eines dauerhaften Friedens in dem vom Krieg zerrissenen Land sei.
Der Top-Diplomat des Vereinigten Königreichs bei den Vereinten Nationen wies auf die schlimme humanitäre Lage im Südsudan hin, wo Millionen von Menschen mit Ernährungsunsicherheit, Vertreibung und einem Zusammenbruch der Grundversorgung konfrontiert sind. Er forderte die internationale Gemeinschaft auf, die Hilfe und Unterstützung für die Menschen im Südsudan zu erhöhen, die unter dem anhaltenden Konflikt enorm gelitten haben.
{{IMAGE_PLACEHOLDER}}Quelle: UK Government


