Großbritannien äußert im UN-Rat seine Besorgnis über Menschenrechtsverletzungen im Iran

Der britische Botschafter geht auf Menschenrechtsverletzungen im Iran ein und fordert Rechenschaftspflicht und Reformen auf der Sitzung des UN-Menschenrechtsrats.
Das Vereinigte Königreich hat die letzte Sitzung des UN-Menschenrechtsrats genutzt, um ernsthafte Bedenken über die anhaltenden Menschenrechtsverletzungen Irans zu äußern. In einer Erklärung während des gemeinsamen interaktiven Dialogs verurteilte die britische Menschenrechtsbotschafterin Eleanor Sanders das Vorgehen des iranischen Regimes gegen Demonstranten und forderte Rechenschaftspflicht und Reformen.
Botschafter Sanders stellte zunächst fest, dass die Lage im Iran weiterhin äußerst besorgniserregend sei, da das Regime eine Repressionskampagne gegen seine eigenen Bürger führe. Sie hob die gewaltsame Unterdrückung von Protesten, die willkürliche Inhaftierung von Aktivisten und Journalisten und die Anwendung der Todesstrafe, auch gegen Minderjährige, hervor.
In seiner Ansprache an die Erkundungsmission zum Iran forderte der Botschafter die uneingeschränkte Zusammenarbeit der iranischen Regierung und erklärte, dass ungehinderter Zugang für die Erfüllung ihres Mandats und die Untersuchung von Menschenrechtsverletzungen von wesentlicher Bedeutung sei. Sie forderte die iranischen Behörden außerdem auf, alle Personen freizulassen, die wegen der Ausübung ihres Rechts auf freie Meinungsäußerung, Vereinigungsfreiheit und friedliche Versammlung inhaftiert wurden.
Die Erklärung des Vereinigten Königreichs äußerte auch Bedenken hinsichtlich der Angriffe auf Frauenrechtsaktivistinnen und der unverhältnismäßigen Auswirkungen von Menschenrechtsverletzungen auf Minderheitengruppen, einschließlich religiöser und ethnischer Minderheiten. Botschafter Sanders betonte, dass die iranische Regierung für diese Missbräuche zur Rechenschaft gezogen werden muss und forderte konkrete Reformschritte.
Die Intervention des Vereinigten Königreichs auf der Sitzung des UN-Menschenrechtsrats erfolgt zu einem Zeitpunkt, zu dem die internationale Gemeinschaft weiterhin die Menschenrechtsbilanz Irans prüft. Die letztes Jahr eingerichtete Erkundungsmission zum Iran hat die Aufgabe, Vorwürfe von Menschenrechtsverletzungen im Zusammenhang mit der Niederschlagung weit verbreiteter Proteste, die im Jahr 2022 ausbrachen, durch das Land zu untersuchen.
Die starke Haltung des Vereinigten Königreichs zu diesem Thema unterstreicht sein Engagement für die Förderung und den Schutz der Menschenrechte weltweit und seine Entschlossenheit, das iranische Regime für seine Handlungen zur Rechenschaft zu ziehen. Während die Sitzung des UN-Menschenrechtsrats weitergeht, wird die internationale Gemeinschaft aufmerksam auf bedeutende Fortschritte bei diesem kritischen Thema achten.
Quelle: UK Government


