UN-Rechtsrat befasst sich mit Sri Lankas Menschenrechtsbilanz

Der britische Menschenrechtsbotschafter gibt beim 61. UN-Menschenrechtsrat in Genf eine Erklärung ab, in der er die Menschenrechtsherausforderungen Sri Lankas hervorhebt.
Auf der 61. Sitzung des Menschenrechtsrats der Vereinten Nationen in Genf gab die britische Menschenrechtsbotschafterin Eleanor Sanders im Namen der Sri Lanka Core Group eine Erklärung ab. Die Erklärung befasste sich mit der aktuellen Menschenrechtssituation in Sri Lanka, äußerte Bedenken und forderte Rechenschaftspflicht.
Rechenschaftspflicht und Übergangsjustiz
In der Erklärung wurde hervorgehoben, wie wichtig es ist, die Rechenschaftspflicht für frühere Menschenrechtsverletzungen und Fortschritte bei den Mechanismen der Übergangsjustiz sicherzustellen. Darin wurde festgestellt, dass die Kerngruppe nach wie vor zutiefst besorgt über die mangelnden Fortschritte bei der Einrichtung glaubwürdiger Justizmechanismen zur Bewältigung dieser Probleme ist.
{{IMAGE_PLACEHOLDER}} Die Kerngruppe forderte die srilankische Regierung auf, die in den Resolutionen des UN-Menschenrechtsrats eingegangenen Verpflichtungen vollständig umzusetzen, einschließlich der Einrichtung eines Justizmechanismus mit einem Sonderberater, und bedeutende Fortschritte bei anderen Übergangsjustizmaßnahmen zu erzielen.
In der Erklärung wurde auch die Notwendigkeit hervorgehoben, dass die Regierung sich damit befassen muss Straflosigkeit verhindern und sicherstellen, dass diejenigen, die für Menschenrechtsverletzungen verantwortlich sind, zur Rechenschaft gezogen werden.
Versöhnung und Minderheitenrechte
Die Kerngruppe äußerte sich besorgt über die mangelnden Fortschritte bei der Versöhnung zwischen den ethnischen und religiösen Gemeinschaften Sri Lankas sowie über die anhaltende Marginalisierung von Minderheitengruppen, insbesondere der tamilischen und muslimischen Gemeinschaften.
{{IMAGE_PLACEHOLDER}} In der Erklärung wurde die srilankische Regierung dringend aufgefordert konkrete Schritte zu unternehmen, um diese Probleme anzugehen, unter anderem durch den Schutz der Rechte von Minderheiten, die Wahrung der Rechtsstaatlichkeit und die Förderung einer inklusiven Regierungsführung und des sozialen Zusammenhalts.
Reform des Sicherheitssektors und Menschenrechte
Die Kerngruppe äußerte außerdem Bedenken hinsichtlich Menschenrechtsverletzungen durch Sicherheitskräfte, einschließlich willkürlicher Verhaftungen, Folter und Verschwindenlassen. In der Erklärung wurde die srilankische Regierung aufgefordert, eine umfassende Reform des Sicherheitssektors durchzuführen, um diese Probleme anzugehen und sicherzustellen, dass die Sicherheitskräfte die Menschenrechte respektieren und schützen.
{{IMAGE_PLACEHOLDER}} Die Kerngruppe betonte, wie wichtig es ist, dass die srilankische Regierung eng mit den Vereinten Nationen und anderen internationalen Partnern zusammenarbeitet, um diese Menschenrechtsherausforderungen anzugehen und ihre Verpflichtungen im Rahmen der Resolutionen des UN-Menschenrechtsrats zu erfüllen.
Quelle: UK Government


