Die wesentliche Rolle der UNISFA bei der Friedenssicherung in Abyei

Das Vereinigte Königreich hebt auf der Sitzung des UN-Sicherheitsrates zu Sudan und Südsudan den entscheidenden Beitrag der UNISFA zum Schutz und zur Stabilität der Zivilbevölkerung in Abyei hervor.
Das Vereinigte Königreich hat sein starkes Engagement für die Unterstützung der friedenserhaltenden Bemühungen in Abyei bekräftigt und die unverzichtbare Rolle hervorgehoben, die die Interimssicherheitstruppe der Vereinten Nationen für Abyei (UNISFA) beim Schutz der Zivilbevölkerung und der Aufrechterhaltung der regionalen Stabilität spielt. Während eines umfassenden Briefings im UN-Sicherheitsrat gab Jess Jambert-Gray, stellvertretende politische Koordinatorin der britischen Mission, eine detaillierte Erklärung ab, in der sie die Sicht Großbritanniens auf die anhaltenden Sicherheitsherausforderungen und diplomatischen Initiativen in der umstrittenen Grenzregion zwischen Sudan und Südsudan darlegte.
Die Erklärung unterstrich die entscheidende Bedeutung der Präsenz der UNISFA in dem umkämpften Gebiet, wo jahrzehntelange ethnische Spannungen und Ressourcenstreitigkeiten ein volatiles Umfeld für die lokale Bevölkerung geschaffen haben. Jambert-Gray betonte, dass die Aktivitäten der Friedensmission weit über traditionelle Militäreinsätze hinausgehen und das Engagement der Gemeinschaft, die Unterstützung bei der Konfliktlösung und die Einrichtung vertrauensbildender Maßnahmen zwischen rivalisierenden Gemeinschaften umfassen. Die Anerkennung dieser vielfältigen Beiträge durch das Vereinigte Königreich spiegelt ein differenziertes Verständnis zeitgenössischer Friedenssicherungseinsätze in komplexen Post-Konflikt-Umgebungen wider.
In ihren Ausführungen vor dem Sicherheitsrat hob die Vertreterin des Vereinigten Königreichs die spezifischen Methoden hervor, mit denen UNISFA gefährdete Bevölkerungsgruppen in Abyei schützt, insbesondere Frauen, Kinder und Minderheitengruppen, die weiterhin einem erhöhten Risiko von Gewalt ausgesetzt sind. Die Präsenz der Mission hat Berichten zufolge groß angelegte bewaffnete Zusammenstöße verhindert und ein Maß an Sicherheit geschaffen, das es humanitären Organisationen ermöglicht, wichtige Hilfe und Dienste zu leisten. Darüber hinaus wurde in der Erklärung die Rolle der UNISFA bei der Erleichterung des Dialogs zwischen der Ngok-Dinka-Gemeinschaft und den pastoralen Misseriya-Nomaden anerkannt, zwei Gruppen, deren konkurrierende Ansprüche auf Land und Ressourcen in der Vergangenheit zu Spannungen zwischen den Gemeinden geführt haben.
Quelle: UK Government

