Heftige Unruhen überschatten feierliche Eid-Feierlichkeiten im Westjordanland

Inmitten der düsteren Stimmung von Eid haben Siedlergewalt und Landraub die Spannungen im Westjordanland verschärft und einen dunklen Schatten auf eine Zeit geworfen, die für Frieden und Besinnung gedacht war.
Der heilige Monat Ramadan ist zu Ende und mit ihm auch die freudigen Feierlichkeiten von Eid al-Fitr. Doch im Westjordanland wurden die üblichen Feierlichkeiten durch einen Anstieg von Gewalt und Unruhen gedämpft. Siedlerangriffe und Landbeschlagnahmungen sind besorgniserregend häufig geworden und beeinträchtigen eine Zeit, die für Palästinenser typischerweise von Gemeinschaft und Besinnung geprägt ist.
In den besetzten Gebieten kam es in der vergangenen Woche zu einem starken Anstieg der Zusammenstöße zwischen palästinensischen Bewohnern und israelischen Siedlern. Im Dorf Hawara südlich von Nablus randalierten Berichten zufolge Dutzende Siedler durch die Straßen und zerstörten Häuser und Geschäfte. Ähnliche Vorfälle wurden aus anderen Teilen des Westjordanlandes gemeldet, wobei israelischen Sicherheitskräften oft vorgeworfen wurde, den Siedlern bei ihren Angriffen tatenlos zugestanden oder sie sogar unterstützt zu haben.
{{IMAGE_PLACEHOLDER}}Quelle: Al Jazeera


