Witwe von ICE festgenommen, nachdem Erbschaftsstreit eskaliert

Der Umzug einer 85-jährigen Frau nach Alabama, um einen lange verschollenen Freund zu heiraten, nimmt nach seinem Tod eine düstere Wendung, als sein Sohn seinen Einfluss nutzt, um sie inmitten eines Erbschaftsstreits verhaften zu lassen, verrät ein Nachlassrichter.
Marie-Thérèse Ross-Mahé, eine 85-jährige Witwe, wurde von der Einwanderungs- und Zollbehörde (ICE) festgenommen, nachdem nach dem Tod ihres neuen Mannes ein komplexer Erbstreit eskaliert war. Laut einem Nachlassrichter begann der Vorfall, als Ross-Mahé nach Alabama zog, um einen lange verschollenen Freund zu heiraten, doch nach seinem Tod nutzte sein Sohn seinen Einfluss, um sie verhaften zu lassen.
Die Geschichte entfaltet sich als tragische Geschichte von Liebe und Verlust, kompliziert durch familiäre Spannungen und Rechtsstreitigkeiten um Vermögenswerte. Ross-Mahé, eine in Frankreich geborene Frau, hatte wieder Kontakt zu ihrem alten Freund und beschloss, in die Vereinigten Staaten zu ziehen, um ihn zu heiraten. Nach dem Tod ihres Mannes nutzte sein Sohn jedoch angeblich seine Verbindungen, um Ross-Mahé vom ICE festnehmen zu lassen, was eine Kette von Ereignissen auslöste, die die ältere Witwe in eine prekäre Situation brachte.
Quelle: The New York Times

