Junger Wrestler wegen Rolle bei Protesten im Iran hingerichtet

Der jugendliche iranische Nationalringer Saleh Mohammadi war einer der ersten, der wegen mutmaßlicher Tötungen von Polizisten bei Protesten gegen die Regierung hingerichtet wurde, was weltweite Empörung auslöste.
In einer zutiefst beunruhigenden Entwicklung hat die iranische Regierung die Hinrichtung von Saleh Mohammadi durchgeführt, einem 21-jährigen Mitglied der iranischen Ringernationalmannschaft, wegen seiner angeblichen Rolle bei der Tötung von Polizisten während der anhaltenden regierungsfeindlichen Proteste im Land. Mohammadi war neben Mehdi Ghasemi und Saeed Davoudi einer von drei Männern, die von den iranischen Behörden des Mordes an zwei Polizisten für schuldig befunden wurden.
Die Hinrichtungen, die von der halboffiziellen Nachrichtenagentur Tasnim gemeldet wurden, die mit dem mächtigen iranischen Revolutionsgarde-Korps (IRGC) in Verbindung steht, haben weltweit Empörung und Verurteilung ausgelöst. Menschenrechtsgruppen und internationale Beobachter haben die Prozesse als äußerst unfair bezeichnet und es wurden kaum Beweise für die Anschuldigungen gegen die jungen Demonstranten vorgelegt.
{{IMAGE_PLACEHOLDER}}Quelle: BBC News


